China fordert stärkere Stablecoin-Aufsicht in globalen Zahlungsnetzwerken
PBOC-Vertreter sagt, Stablecoins könnten grenzüberschreitende Zahlungen neu gestalten

China fordert strengere Regeln für Stablecoins und CBDC-Koordination
Stablecoins geraten unter neue Beobachtung durch Chinas Zentralbankvertreter
China verknüpft Stablecoin-Risiken mit der Widerstandsfähigkeit globaler Zahlungssysteme
China signalisierte stärkere Aufmerksamkeit gegenüber Stablecoins, da globale Zahlungssysteme zunehmendem Druck durch geopolitische Risiken und finanzielle Fragmentierung ausgesetzt sind. Wang Xin, Direktor des Forschungsbüros der People's Bank of China, sprach das Thema am 17.06.2026 an. Er äußerte sich während der Sitzung des Lujiazui-Forums 2026 zur Reform und Zusammenarbeit in der globalen Finanzregulierung.
Wang sagte, internationale Zahlungen benötigten mehr Sicherheit, Neutralität und Effizienz, um Handel und Entwicklung zu unterstützen. Er forderte außerdem bessere Verbindungen zwischen Zentralbank-Zahlungssystemen und Einzelhandels-Zahlungsnetzwerken. China sieht die Zahlungsreform als zentralen Bestandteil der globalen Finanzregulierung.
Er sagte, nachhaltige Entwicklung erfordere große grenzüberschreitende Investitions- und Finanzierungsströme. Diese Ströme benötigen effiziente und vielfältige Zahlungssysteme, um Mittel über Grenzen hinweg zu bewegen. Aktuelle Zahlungskanäle sind mit Unsicherheit und wachsendem geopolitischem Einsatz konfrontiert.
China hat seine Aufmerksamkeit auf die Zahlungsinfrastruktur verstärkt, da die globale Finanzwelt zunehmend fragmentiert wird. Wang sagte, normale grenzüberschreitende Transaktionen könnten gestört werden, wenn Zahlungsnetzwerke zu politischen Instrumenten werden. Daher forderte er eine stärkere Koordination zwischen Zentralbanken, Regulierungsbehörden und internationalen Institutionen.
Wang sagte, Stablecoins könnten in zukünftigen grenzüberschreitenden Zahlungen eine größere Rolle spielen. Er sagte, politische Entscheidungsträger müssten ihre Auswirkungen auf das internationale Währungssystem und Zahlungsnetzwerke bewerten. China möchte strengere Regeln, bevor diese Instrumente weltweit tiefer eingesetzt werden.
Er wies auch auf digitale Zentralbankwährungen als weiteren Bereich für weitere politische Beobachtung hin. Ihre grenzüberschreitende Nutzung könnte Abwicklungssysteme und die Zusammenarbeit der Zentralbanken neu gestalten. Stablecoins testen weiterhin bestehende Regeln, da sie Zahlungsfunktionen mit privater Ausgabe verbinden.
China hat seine Regeln rund um kryptobezogene Zahlungsinstrumente bereits verschärft. Im Februar weiteten die Regulierungsbehörden die Beschränkungen aus, um RMB-gebundene Stablecoins und tokenisierte reale Vermögenswerte zu erfassen. Der Rahmen untersagte die unbefugte Ausgabe von Renminbi-gebundenen Stablecoins außerhalb des chinesischen Festlandes.
Wang sagte auch, internationale Finanzinstitutionen sollten die Unterstützung für Entwicklungsländer ausbauen. Er forderte stärkere finanzielle Ressourcen, bessere Repräsentation und schnellere Quotenreformen. Darüber hinaus sagte er, multilaterale Entwicklungsbanken sollten ihre Governance und Betriebsprozesse verbessern.
China verknüpfte diese Reformen mit den Bedürfnissen der Klimafinanzierung und nachhaltigen Entwicklung. Viele Entwicklungsländer benötigen Finanzierung, technische Unterstützung und stärkere Zahlungskanäle. Daher sollten globale Institutionen dabei helfen, Kapazitäten aufzubauen und den Zugang zu Finanzmitteln zu verbessern.
Hongkong hat einen eigenen Weg eingeschlagen, indem es ein Lizenzsystem für Stablecoin-Emittenten aufbaut. Seine Regeln gelten für Emittenten, die in Hongkong tätig sind, und bestimmte Hongkong-Dollar-gebundene Stablecoins. Das chinesische Festland hingegen hat strenge Kontrollen über den Kryptohandel, Mining und unbefugte Tokenisierung aufrechterhalten.
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