Die Mining-Schwierigkeit im Bitcoin-Netzwerk wird voraussichtlich in etwa acht Stunden um rund 9,55 Prozent sinken.
Laut von TheEnergyMag gemeldeten Daten wird diese Anpassung die zweitgrößte Abwärtskorrektur der Schwierigkeit im Jahr 2026 sein.
Der erwartete Rückgang wird auf den starken Einbruch der Netzwerk-Hashrate zurückgeführt, der auf die Schwäche des Bitcoin-Preises Anfang Juni folgte. Der Rückgang des BTC-Preises auf rund 63.000 $ setzte die Einnahmen der Miner unter Druck und veranlasste einige Miner, insbesondere jene mit älteren Geräten, den Betrieb einzustellen.
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Wenn die Schwierigkeitsanpassung stattfindet, wird erwartet, dass die pro aktiver Hashrate verdiente BTC-Menge um über 9 % steigen wird. Dies soll die Blockproduktion für Miner, die ihren Betrieb kurzfristig fortsetzen, erleichtern und eine Entlastung bei den Einnahmen bieten. Darüber hinaus wird angegeben, dass der Hashprice, ein Mining-Erlösindikator, wieder über 30 $ pro PH/s steigen könnte.
Laut einem von Galaxy Research geteilten Chart wird der erwartete Rückgang zu den größten Abwärtskorrekturen der Schwierigkeit in der Bitcoin-Geschichte zählen. Der Chart zeigt, dass die vorherigen Rückgänge im Jahr 2026 am 07.02. bei 11,16 % und am 20.03. bei 7,76 % lagen. Der größte historische Rückgang war eine Anpassung von 27,94 %, die im Juli 2021 nach dem chinesischen Mining-Verbot verzeichnet wurde.
Es wird darauf hingewiesen, dass der Rückgang der Hashrate nicht allein durch preisbedingte Rentabilitätsdruck erklärt werden kann, sondern auch dadurch, dass einige Mining-Unternehmen ihre Energiekapazitäten auf Hochleistungsrechnen und KI-Rechenzentrumsoperationen umleiten.
*Dies ist keine Anlageberatung.
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