KUALA NERUS, 13. Juni — Vier Bundesstaaten, die sich in der Nähe oder entlang der Landesgrenzen befinden, verzeichneten auch 2025 weiterhin die höchsten Drogenmissbrauchsraten in Malaysia.
Die Direktorin der Präventionsabteilung der Nationalen Anti-Drogen-Behörde (AADK), Siti Mariam Mursidan, sagte, Kelantan habe die höchste Rate verzeichnet, mit 1.105 Drogensüchtigen und -missbrauchern pro 100.000 Einwohner, gefolgt von Terengganu (997), Perlis (970) und Kedah (965).
Sie sagte, die geografische Lage dieser Bundesstaaten habe den Eintritt illegaler Drogenlieferungen in den lokalen Markt erleichtert und es Süchtigen einfacher gemacht, die verbotenen Substanzen zu beschaffen.
„Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 191.832 Verhaftungen im Zusammenhang mit Drogensüchtigen und Personen, die in verbotene Substanzen verwickelt waren, registriert.
„Neben diesen vier Bundesstaaten verzeichneten auch andere Bundesstaaten vergleichsweise hohe Raten: Pahang mit 795 Fällen pro 100.000 Einwohner, Penang (757), Melaka (659) und Perak (579). Die Lage in allen Bundesstaaten bleibt jedoch unter Kontrolle", sagte sie nach dem Kuala Nerus Car Free Hour (KNCFH)-Programm und der staatsweiten Drug-Free Aspirations Tour (JABD) 2026 hier heute.
Ebenfalls anwesend waren der stellvertretende Polizeichef von Terengganu, SAC Suffian Sulaiman, und der staatliche AADK-Direktor Arzmi Abdullah.
Bei der Veranstaltung gab Siti Mariam auch die Auswahl von zwei Dörfern — Kampung Gong Rawai in Kuala Terengganu und Kampung Rawai in Marang — als Pilotstandorte für das drogenfreie Musterdorfprogramm bekannt.
Sie sagte, die Standorte wurden aufgrund des Engagements der lokalen Führungskräfte und Gemeinschaften bei der Unterstützung der Präventionsprogramme und zugehörigen Aktivitäten der AADK ausgewählt.
„Die Auswahl dieser Dörfer bedeutet nicht, dass sie eine hohe Anzahl von Drogensüchtigen haben. Vielmehr basiert sie auf der Kooperation und Bereitschaft der Gemeinschaften und lokalen Führungskräfte, die Bemühungen zur Bekämpfung der Drogenproblematik zu unterstützen.
„Terengganu ist ganz besonders, weil zwei Dörfer als Pilotprojekte ausgewählt wurden. In anderen Bundesstaaten wurde für dasselbe Programm nur ein Patendorf ausgewählt", sagte sie. — Bernama


