KUALA TERENGGANU, 13. Juni — Die Regierung von Terengganu erklärt, dass sie angesichts der wachsenden Präsenz der Rohingya-Gemeinschaft im Bundesstaat nicht überstürzt handeln werde, sondern das Thema auf geordnete, sachliche und gesetzeskonforme Weise angehen wolle.
Der Vorsitzende des staatlichen Ausschusses für Kommunalverwaltung, Wohnungswesen und Gesundheit, Datuk Wan Sukairi Wan Abdullah, erklärte, ein solches Vorgehen sei wichtig, um die Sicherheit der Gemeinschaft, die öffentliche Ordnung und den sozialen Zusammenhalt zu wahren.
Er betonte jedoch, dass die Landesregierung das öffentliche Bedenken über die Präsenz der Rohingya-Gemeinschaft in verschiedenen Gebieten des Bundesstaates verstehe.
„Fragen, die ausländische Staatsangehörige betreffen, umfassen verschiedene Aspekte, darunter Einreise, Reisedokumente, Arbeitserlaubnisse, Individualstatus sowie Maßnahmen gegen illegale Einwanderer – all dies fällt in die Zuständigkeit der Bundesregierung durch die zuständigen Behörden.
„Im Rahmen der Zuständigkeiten der Landesregierung und der Kommunalbehörden konzentrieren sich die möglichen Maßnahmen auf lokale Compliance-Regeln, wie etwa Geschäftslizenzen, Anforderungen an Räumlichkeiten, Umweltsauberkeit, öffentliche Belästigung sowie die Nutzung oder den Bau von Räumlichkeiten, die nicht den Vorschriften entsprechen. Die Landesregierung wird nicht überstürzt oder allein auf Basis von Wahrnehmungen handeln", sagte er in einer heutigen Erklärung.
Dennoch kündigte Wan Sukairi an, dass die Landesregierung die Koordination zwischen den Behörden stärken werde, darunter das Einwanderungsamt, der Nationale Sicherheitsrat und die Polizei, um den Informationsaustausch, die Überwachung und koordinierte Durchsetzungsmaßnahmen im Rahmen ihrer jeweiligen Zuständigkeiten zu erleichtern.
Er erklärte, die Landesregierung erkenne an, dass Durchsetzungsmaßnahmen vor Ort mit eigenen Herausforderungen verbunden seien, darunter Fragen der Dokumentenverifizierung, Kommunikation, Personalsicherheit und Zuständigkeitsgrenzen zwischen den Behörden.
„Dies erfordert einen strukturierteren, umsichtigeren und effektiveren Ansatz, um sicherzustellen, dass keine Maßnahme von den gesetzlichen Bestimmungen abweicht. Sollte es zu Verstößen im Zusammenhang mit Geschäftsräumen oder rechtswidrigen Aktivitäten kommen, werden die zuständigen Behörden entsprechende Maßnahmen ergreifen.
„Daher werden Bürgerinnen und Bürger, die über entsprechende Informationen verfügen, aufgefordert, diese den Behörden zu melden und davon abzusehen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen oder ungeprüfte Informationen zu verbreiten, die Unruhen auslösen könnten", sagte er. — Bernama
