Der Beitrag CLARITY Act: Der kritische Zeitplan, den die Krypto-Märkte beobachten, erschien zuerst auf Coinpedia Fintech News
Das größte US-amerikanische Krypto-Gesetzgebungsvorhaben seit Jahren hat eine weitere wichtige Hürde genommen, nachdem der Bankenausschuss des Senats am 14.05.2026 mit 15 zu 9 Stimmen für die Weiterleitung des CLARITY Acts gestimmt hat. Das Gesetz tritt nun in eine kritische Phase ein, da die Gesetzgeber darum ringen, politische und regulatorische Herausforderungen zu überwinden, bevor der Kongress in seine Sommerpause geht – ein Zeitplan, den die Krypto-Märkte genau beobachten.
Hier ist der kritische Zeitplan, den die Krypto-Märkte beobachten
Das Gesetz zielt darauf ab, den langjährigen Regulierungskonflikt zwischen der U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) zu beenden, der einen Großteil der digitalen Asset-Branche in rechtlicher Unsicherheit gelassen hat.
Im Rahmen des vorgeschlagenen Rahmens würde die CFTC die meisten digitalen Rohstoffe beaufsichtigen, während die U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC weiterhin Krypto-Assets regulieren würde, die als Wertpapiere eingestuft sind.
Senator Bernie Morenos Warnung: „Der Clarity Act muss bis Mai verabschiedet werden, vor der Sommerpause des Kongresses, da es unwahrscheinlich ist, dass er nach den Zwischenwahlen im November verabschiedet wird."
Auch Senatorin Cynthia Lummis warnte, dass das Verpassen der engen Zeitfenster vor der Pause das Risiko erheblich erhöhen würde, eine umfassende Überarbeitung der Krypto-Marktstruktur bis 2030 zu verzögern.
Das könnte erhebliche Auswirkungen auf wichtige Krypto-Assets haben, darunter Bitcoin, Ethereum, XRP, Cardano und mehrere andere Altcoins, die derzeit in regulatorischen Grauzonen operieren.
Die nächsten Monate könnten darüber entscheiden, ob das Gesetz 2026 in Kraft tritt oder erneut verzögert wird.
Bevor eine Verabschiedung möglich ist, muss der CLARITY Act den vollständigen Senat passieren und anschließend die Abstimmung zwischen Senat und Repräsentantenhaus überstehen, bevor der Kongress in die Pause geht.
Die Gesetzgeber stehen nun vor zwei wichtigen Fristen:
Wenn das Gesetz dieses Zeitfenster verpasst, könnte es in den überfüllten politischen Herbstkalender gedrängt werden, wo eine Verabschiedung in Richtung Wahlsaison deutlich schwieriger wird.
Trotz der jüngsten Fortschritte könnten mehrere große Hürden das Gesetz noch zum Scheitern bringen.
Erstens bleibt eine der größten ungelösten Fragen die Machtverteilung zwischen der U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC und der CFTC bei der Krypto-Aufsicht.
Die fünfte große Hürde und der größte politische Kampf dreht sich nun um Ethikbestimmungen im Zusammenhang mit der Krypto-Beteiligung von Amtsträgern, einschließlich der Überprüfung von mit der Familie Donald Trump verbundenen Krypto-Projekten.
Das Gesetz wird voraussichtlich mindestens 60 Senatsstimmen benötigen, um voranzukommen, was bedeutet, dass noch mehrere Demokraten die Gesetzgebung unterstützen müssten.
Für die Krypto-Märkte stehen die Einsätze enorm hoch.
Wenn er verabschiedet wird, könnte der CLARITY Act das erste bedeutende US-amerikanische Gesetz werden, das die Krypto-Marktstruktur formal definiert, was potenziell eine stärkere institutionelle Beteiligung ermöglicht und gleichzeitig jahrelange regulatorische Unsicherheit rund um die digitale Asset-Branche reduziert.

