Laut einem brisanten Bericht der New York Times ist FBI-Direktor Kash Patel einen seiner eigenen Beamten angefahren, der es gewagt hatte vorzuschlagen, dass die Zuweisung eines Vollzeit-SWAT-Teams zum Schutz seiner Freundin möglicherweise einer Ethikprüfung bedürfe.
Der Konflikt entstand, nachdem FBI-Beamte Patel empfohlen hatten, eine rechtliche Überprüfung und eine Bedrohungsanalyse einzuholen, um festzustellen, ob der aufwendige Sicherheitsschutz für seine Freundin, die Country-Sängerin Alexis Wilkins – die zeitweise in Nashville lebt, einer Stadt entfernt von Patel – ethisch vertretbar oder überhaupt notwendig sei.

Patels Reaktion, laut drei Personen, die über den Vorfall informiert wurden, bestand darin, einen der Beamten anzubrüllen und zu erklären, dass allein seine Autorität ausreiche.
Ein FBI-Sprecher bestritt die Darstellung.
„Die Behauptung, dass Direktor Patel Agenten angewiesen hat, irgendetwas Unangemessenes zu tun, oder Agenten angebrüllt hat, ist vollkommen falsch", sagte Sprecher Ben Williamson.
Patel hat vier SWAT-Agenten und zwei SUVs zugewiesen, um die 27-jährige Wilkins in Nashville bei persönlichen Erledigungen zu bewachen und zu chauffieren – eine Regelung, die ein ehemaliger hochrangiger Beamter auf rund 1 Million Dollar pro Jahr für die Steuerzahler schätzte, noch ohne Überstunden und sonstige Ausgaben. Kein früherer FBI-Direktor hatte jemals einen Vollzeit-Regierungsschutz für seinen Ehepartner oder Partner erhalten.
Die Enthüllung fällt in eine Reihe belastender Berichte über Patels Amtszeit, darunter eine FBI-Untersuchung gegen einen New York Times-Reporter, der ein Porträt über Wilkins verfasst hatte, eine 35.000 Dollar teure Konzertsuite während eines FBI-Jet-Trips mit Wilkins sowie seine Anweisung an Agenten, den „angetrunkenen" Freund seiner Freundin nach Hause zu fahren.


