Die Aktien der Vodacom Group stiegen im Johannesburger Handel um rund 4,5 % auf etwa R147, nachdem das Unternehmen eine höhere Dividende angekündigt und starke Jahresergebnisse gemeldet hatte.
Die Erholung spiegelte das wiedergewonnene Anlegervertrauen in afrikanische Telekommunikationsanbieter wider, insbesondere jene, die von der Fintech-Expansion und der wachsenden digitalen Akzeptanz auf dem Kontinent profitieren.
Vodacom meldete für das Geschäftsjahr einen Umsatz von R167,7 Milliarden, was einem Wachstum von 10,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Serviceumsatz stieg um 11 % auf R133,56 Milliarden, während das EBITDA um 13 % auf R62,63 Milliarden kletterte und damit die mittelfristigen Ziele der Gruppe übertraf.
Der Nettogewinn stieg von R16,6 Milliarden im Vorjahr auf R20,7 Milliarden. Der Gewinn je Aktie erhöhte sich um 23 % auf 1.053 Cents.
Der Vorstand erklärte eine Schlussdividende von 405 Cents je Aktie, ein Plus von 20,9 % im Jahresvergleich. Die gesamte Jahresdividende erreichte 735 Cents je Aktie, was einem Anstieg von 18,5 % gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr entspricht.
Vodacoms Fintech-Geschäft setzte seine starke Dynamik fort. Der Umsatz mit Finanzdienstleistungen wuchs um 19,6 % auf R16,8 Milliarden, während der über die digitalen Plattformen der Gruppe abgewickelte Transaktionswert rund 525,6 Milliarden US-Dollar erreichte.
Das Unternehmen erweiterte seine Kundenbasis um 12 % auf 237,3 Millionen Nutzer in acht afrikanischen Märkten.
Vodacom gewann im Laufe des Jahres 26 Millionen neue Kunden hinzu und übertraf damit seine Wachstumsziele der Vision 2030 deutlich. Die Expansion im Bereich Telekommunikation, Fintech und digitale Infrastrukturdienstleistungen trieb einen Großteil des Zuwachses voran, wobei das Geschäft in Ägypten maßgeblich zur Gesamtleistung beitrug.
Die Ergebnisse unterstrichen auch die breitere Erholungsgeschichte des afrikanischen Telekommunikationssektors, da die Anbieter zunehmend auf Datendienste, Fintech und digitale Ökosysteme setzen.
Vodacoms Beteiligung an Safaricom stärkt weiterhin das Engagement des Unternehmens in ostafrikanischen Wachstumsmärkten und mobilen Finanzdienstleistungen.
Obwohl der Wettbewerb auf den afrikanischen Telekommunikationsmärkten intensiv bleibt, stützen die steigende Smartphone-Durchdringung und die wachsende digitale Akzeptanz weiterhin die langfristige Nachfrage nach Fintech- und Konnektivitätsdiensten.
Die höhere Dividendenausschüttung signalisiert das Vertrauen des Managements in die Cash-Flow-Generierung und den Wachstumsausblick des Unternehmens. Anleger betrachten afrikanische Telekommunikationsunternehmen zunehmend als infrastrukturgetriebene Wachstumsanlagen mit zunehmendem Engagement im Bereich Finanzdienstleistungen.
Die Vodacom-Aktien haben sich deutlich von ihren Tiefstständen nahe R86 im April 2024 erholt und unterstreichen die verbesserte Stimmung gegenüber Telekommunikationsaktien aus Schwellenmärkten.
Anleger werden das Wachstum des Serviceumsatzes, die Fintech-Akzeptanz und Entwicklungen im Zusammenhang mit Safaricom als Indikatoren für den künftigen Schwung genau beobachten.
Eine weitere Expansion im Bereich digitaler Finanzdienstleistungen könnte die Rentabilität weiter stärken und Vodacoms Position als eine der führenden Telekommunikations- und Fintech-Plattformen Afrikas festigen.
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