Die britische Financial Conduct Authority hat in den vergangenen sieben Tagen 38 Unternehmen benannt, die ohne ordnungsgemäße Zulassung tätig sind oder legitime Unternehmen imitieren.
Die Warnungen, die auf der öffentlichen Warnliste der FCA veröffentlicht wurden, betreffen sowohl nicht autorisierte Unternehmen als auch sogenannte Klonfirmen. Klonfirmen kopieren die Daten legitimer, bei der FCA registrierter Unternehmen, um Verbraucher dazu zu verleiten, Geld zu übergeben. Die Behörde forderte Verbraucher auf, ihre Warnliste zu prüfen, bevor sie mit einem Finanzdienstleister Geschäfte abschließen.

Klonfirmen replizieren den Namen, die Adresse, die Registrierungsnummer oder andere Berechtigungsnachweise eines echten zugelassenen Unternehmens. Ein Verbraucher, der das FCA-Register prüft, sieht möglicherweise die einwandfreie Bilanz des echten Unternehmens und geht davon aus, dass er es mit diesem zu tun hat. In Wirklichkeit ist die Stelle, die ihn kontaktiert, jedoch ein Imitator.
Die Financial Conduct Authority führt auf ihrer Website eine durchsuchbare Warnliste, auf der Verbraucher kürzlich gemeldete Entitäten nachschlagen können.
Die Woche mit 38 Warnungen fällt in eine aktive Phase der FCA. Die Behörde gab Anfang dieses Monats in einer Ankündigung bekannt, dass sie Mastercard, Visa und PayPal wegen potenziell wettbewerbswidrigen Verhaltens auf dem Markt für digitale Geldbörsen untersucht.
Die Untersuchung, die auf Grundlage des Competition Act 1998 eingeleitet wurde, befasst sich mit den Vertragsbedingungen, die die Nutzung und Zahlung von PayPals digitaler Geldbörse regeln. Sie prüft außerdem, ob Mastercard und Visa ihre Marktdominanz möglicherweise missbraucht haben.
Im vergangenen Jahr veröffentlichten die FCA und der Payment Systems Regulator einen gemeinsamen Bericht, der Wettbewerbsbedenken rund um digitale Geldbörsen aufwarf. Laut Cryptopolitan stiegen Kartentransaktionen über digitale Geldbörsen gemäß Daten aus 2023 von 8 % auf 29 %.
Die Warnliste der FCA ist auf ihrer Website verfügbar. Nutzer können nach Firmennamen, Einzelpersonen oder Referenznummern suchen. Die Behörde empfiehlt, die Liste zu prüfen, bevor man mit einem Unternehmen in Kontakt tritt, das Finanzdienstleistungen, Investitionen oder kryptobezogene Produkte anbietet.
Lesen Sie nicht nur Krypto-Nachrichten. Verstehen Sie sie. Abonnieren Sie unseren Newsletter. Er ist kostenlos.


