Der Beitrag Clarity Act Aktuell: Senatorin Lummis bestätigt Ausschussberatung im Mai, nennt Bitcoin „Freiheitsgeld" erschien zuerst auf Coinpedia Fintech News
Senatorin Cynthia Lummis verließ am Sonntag die Bühne der Bitcoin-Konferenz 2026, nachdem sie das bislang deutlichste öffentliche Bekenntnis zum Zeitplan des Clarity Acts abgegeben hatte.
Für Uneingeweihte: Eine Ausschussberatung im Mai würde den Clarity Act auf einen Weg zu einer Abstimmung im Senat im Juni bringen, was mit dem Zeitplan übereinstimmt, den Galaxy Digital CEO Mike Novogratz letzte Woche skizzierte, als er prognostizierte, dass Präsident Trump die Kryptowährung Gesetz noch vor dem Sommer unterzeichnen könnte.
Lummis berichtete, dass ihre Reise mit Bitcoin im Jahr 2013 begann, als sie erstmals 3 BTC zu je rund 300 $ kaufte. Sie gab zu, dass die Idee anfangs ungewöhnlich wirkte und sagte, ein digitales Asset auf einer Blockchain zu besitzen „klang etwas seltsam." Doch mit der Zeit veränderte eine tiefere Auseinandersetzung mit dem dezentralen Ökosystem ihre Perspektive vollständig.
Im Senat fand sich Lummis im Zentrum früher Krypto-Regulierungsdebatten wieder. Ein zentrales Thema war der Versuch des IRS, Entwickler und Miner als Broker einzustufen.
Sie bezeichnete diesen Schritt als „absurd und lächerlich" und erklärte, dass er die Funktionsweise dezentraler Systeme grundlegend missverstehe.
Was die Wende brachte, war die Reaktion der Branche. Laut Lummis mischte sich die Krypto-Community kraftvoll ein und half den Gesetzgebern, den Unterschied zwischen Infrastrukturaufbauern und Finanzintermediären zu verstehen.
In diesem Moment, so sagte sie, markierte es einen Wendepunkt bei der Gestaltung einer fundierteren Krypto-Politik in Washington.
Lummis beschrieb Bitcoin wiederholt als mehr als nur eine Investition. Sie stellte es als Werkzeug für finanzielle Unabhängigkeit dar.
Sie verwies auf reale Anwendungsfälle – von Menschen, die Gelder durch Kriegsgebiete schicken, bis hin zu Personen, die schwierige Situationen mit intaktem Vermögen verlassen – als Beweis für Bitcoins tatsächlichen Nutzen.
Mit einem festen Umlaufangebot von 21 Millionen Coins hob sie auch die eingebaute Knappheit als langfristigen Werttreiber hervor.


