American Express verzeichnete ein starkes erstes Quartal, mit einem Nettogewinn von 15 % auf 2,97 Milliarden US-Dollar im Vergleich zu 2,58 Milliarden US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Der Gewinn je Aktie lag bei 4,28 US-Dollar und übertraf damit den Wall-Street-Konsens von rund 4,00–4,02 US-Dollar, je nach Quelle.
Der Umsatz erreichte 18,9 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 11 % im Jahresvergleich. Das übertraf laut FactSet-Daten die Analystenerwartungen von 18,6 Milliarden US-Dollar.
American Express Company, AXP
Die Aktie legte im vorbörslichen Handel am Donnerstag um etwa 1–1,2 % zu. Dennoch liegt AXP seit Jahresbeginn noch immer rund 11 % im Minus.
Die herausragende Zahl im Bericht war die Karteninhaber-Ausgaben. Das abgerechnete Geschäft – die Gesamtausgaben über AmEx-Karten – stieg auf währungsbereinigter Basis um 9 % auf 428 Milliarden US-Dollar.
Reisen und diskretionäre Käufe waren die wichtigsten Treiber des Ausgabenwachstums. Die Kundenbasis von AmEx, die stärker zu einkommensstärkeren Personen tendiert, hat mehr Widerstandsfähigkeit gezeigt als breitere Verbrauchergruppen.
Dieses Bild entsteht vor dem Hintergrund, dass erhöhte Zinssätze und Inflationssorgen andere Bereiche der Verbraucherlandschaft belastet haben.
Das Ergebnis versetzt AmEx im Vergleich zu Kartenherausgebern, die stärker einkommensschwachen Kreditnehmern ausgesetzt sind, in eine relativ komfortable Position.
Auf der Kreditseite stellte AmEx im Q1 1,3 Milliarden US-Dollar an konsolidierten Rückstellungen für Kreditverluste zurück, gegenüber 1,2 Milliarden US-Dollar vor einem Jahr.
Das ist ein moderater Anstieg. Höhere Rückstellungen können signalisieren, dass ein Kreditgeber einen Puffer gegen potenzielle Ausfälle aufbaut, obwohl die Änderung hier schrittweise erfolgte.
Das Unternehmen änderte seinen Jahresfinanzausblick nicht. Es erwartet weiterhin ein Umsatzwachstum von 9 % bis 10 % für 2026.
Die EPS-Jahresprognose bleibt bei 17,30 bis 17,90 US-Dollar, wie Squeri in einer Erklärung bestätigte.
Die AmEx-Ergebnisse werden branchenweit genau verfolgt als früher Indikator für die US-Verbraucherausgabentrends im Quartal.
Starke Zahlen des Kartenriesen tendieren dazu, die Bedenken von Einzelhändlern und Verbrauchermarken zu zerstreuen, die auf kaufkräftigere Käufer abzielen.
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