Wichtige Erkenntnisse
Was ist mit MSTR passiert?
Es fiel in einem Monat um 4%, obwohl der Bitcoin-Wert im gleichen Zeitraum um 3% stieg.
Wie geht es anderen "Bitcoin-Treasury"-Unternehmen?
Andere Unternehmen fielen weitaus schlimmer – Metaplanet fiel um 36%, KindlyMD um 87% und Semler Scientific um 12%.
Michael Saylors Unternehmen Strategy (früher MicroStrategy) gilt seit langem als Vorzeigebeispiel für die Einführung von Bitcoin [BTC] in Unternehmen.
Seine mutige Treasury-Strategie hat nicht nur MSTR ins Rampenlicht gerückt, sondern auch Dutzende anderer Unternehmen inspiriert, einem Bitcoin-zentrierten Weg zu folgen.
Und doch hat sich die Erzählung in den letzten Wochen etwas verändert.
Strategy und andere Unternehmen verzeichnen einen Rückgang
Obwohl Bitcoin im vergangenen Monat um 3% gestiegen ist, rutschte die Strategy-Aktie um 4% ab, was eine erneute Debatte darüber auslöste, ob Saylors riskante, schuldenfinanzierte Wette auf die weltweit größte Kryptowährung so widerstandsfähig ist wie einst angenommen.
Während Michael Saylors Strategy einen moderaten Rückgang verzeichnete, erleben andere Unternehmen, die sein Bitcoin-First-Playbook nachgeahmt haben, weitaus steilere Rückgänge.
Der japanische Hotelbetreiber Metaplanet stürzte beispielsweise in nur einem Monat um 27,62% ab. Andere wie das Healthcare-Startup KindlyMD, ein Neuling im Bitcoin-Treasury-Club, brachen um 87% ein.
Tatsächlich ist sogar das Medizintechnikunternehmen Semler Scientific, das sich dem Trend Anfang dieses Jahres anschloss, derzeit um 12% gefallen.
Nicht jeder zieht sich jedoch zurück.
Ein beharrlicher Optimismus
Die Schweizerische Nationalbank hat still und leise begonnen, Aktien von MicroStrategy (MSTR) zu kaufen, was der Zentralbank effektiv ein indirektes Engagement in Bitcoin ermöglicht, ohne die Kryptowährung direkt zu kaufen.
Viele der genannten Unternehmen stürzten sich anfänglich in Bitcoin-Treasuries, als steigende Preise, lockerere Vorschriften und günstige Änderungen in der Buchhaltung dies attraktiv machten.
Leider ist die Sättigung jetzt offensichtlich.
Mit über 180 öffentlichen Unternehmen, die Bitcoin halten und etwa 5% aller im Umlauf befindlichen Coins kontrollieren, werden einige unter dem Wert ihrer tatsächlichen Krypto-Reserven gehandelt.
Daher warnen Analysten, dass dieses Ungleichgewicht Anlegerfrustration oder sogar erzwungene Liquidationen auslösen könnte, was neue Stresspunkte für die Bilanzen schafft.
Saylor gibt nicht nach!
Und dennoch verdoppelt Saylor trotz allem weiterhin seine Bitcoin-These. Er fügte weitere 3.081 BTC im Wert von etwa 357 Millionen Dollar hinzu – wodurch der Gesamtbestand von Strategy auf 632.457 BTC anstieg.
Das Ausmaß der Wette ist beeindruckend. Besonders nachdem Saylor im August andeutete, dass Strategy 3%–7% aller im Umlauf befindlichen Bitcoin anstreben könnte.
Niemand weiß, ob dieses kühne Akkumulationsspiel Strategys Position als ultimativer Bitcoin-Proxy festigen oder den Bedenken hinsichtlich Überexposition weiteren Nährboden geben wird. Eines ist jedoch klar – Saylor gibt nicht nach, selbst wenn der breitere "Bitcoin-Treasury"-Trend Anzeichen von Belastung zeigt.
Quelle: https://ambcrypto.com/heres-why-michael-saylor-and-mstr-are-facing-questions-despite-bitcoins-uptick/


