Uganda vergab den SGR-Vertrag 2015 an die China Harbour Engineering Company (CHEC). Er erforderte eine Finanzierung durch die chinesische Regierung. Die Verzögerungen häuften sich. Die Regierung kündigte den Vertrag im Januar 2023.
Ein neuer Weg zeichnete sich ab. Uganda unterzeichnete im Oktober 2024 einen Bauvertrag mit dem türkischen Unternehmen Yapi Merkezi. Die Strecke verläuft über 272 km von Kampala nach Malaba an der kenianischen Grenze.
Ugandas Finanzministerium gab über den Ständigen Sekretär Ramathan Ggoobi die Rolle von Citibank als Lead Arranger bekannt. Die Bank wird die Finanzierung koordinieren. Eine ugandische Delegation traf sich während der IWF- und Weltbank-Frühjahrstagungen in Washington mit Vertretern der Citibank.
Gleichzeitig eröffnete Uganda Gespräche mit der Weltbank. Der Kreditgeber prüft verschiedene Finanzierungsoptionen. Ein ugandisches Team traf sich mit Vertretern der Citibank unter der Leitung von Richard Hodder, dem Geschäftsführer für Export- und Agenturfinanzierung. Sie diskutierten über den Finanzierungsfortschritt.
Die SGR wird Uganda mit dem Schienennetz Kenias verbinden. Sie erreicht den Hafen Mombasa am Indischen Ozean. Die Frachtkosten werden sinken. Der regionale Handel wird gestärkt.
Uganda strebt eine größere Wirkung an. Zukünftige Erweiterungen zielen auf den Südsudan, Ruanda und die Demokratische Republik Kongo ab. Dies bildet einen wichtigen Korridor für Ost- und Zentralafrika.
Die geplante Finanzierungsstruktur besteht aus 85 % internationalen Darlehen und 15 % öffentlichen Mitteln Ugandas.
Es bleiben jedoch Herausforderungen bestehen. Das Gesamtprojekt kostet 2,7 Mrd. € (3,19 Mrd. $). Die ersten Arbeiten sollen vor Ende Mai beginnen. Es befördert Passagiere und Fracht.
Investoren sollten dies genau beobachten. Eine zuverlässige US-geführte Finanzierung signalisiert Stabilität in der afrikanischen Infrastruktur. Die Beteiligung von Citibank verringert Risiken aus früheren Verzögerungen. Die Eisenbahn soll voraussichtlich die Frachttransportkosten um die Hälfte senken. Die regionale Integration beschleunigt sich.
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