Stablecoin-Prämien stellen laut einem am 8. April veröffentlichten Bericht des White House Council of Economic Advisers (CEA) ein minimales Risiko für den Bankensektor dar, und ein Verbot von Renditen dürfte keine nennenswerte Steigerung der Bankkredite bewirken.
Der Bericht mit dem Titel „Effects of Stablecoin Yield Prohibition on Bank Lending" erscheint inmitten eines intensiven Lobbykampfes zwischen traditionellen Banken und der Kryptoindustrie darüber, ob Stablecoins ihren Inhabern Renditen zahlen dürfen sollten.
Banken haben argumentiert, dass wettbewerbsfähige Renditen auf Stablecoins Abhebungen von Einlagenkonten in Höhe von etwa 6 Billionen US-Dollar auslösen würden.
Laut CEA würde ein Verbot von Zinszahlungen auf Stablecoins nahezu keine Steigerung der Bankkredite bewirken, während Verbraucher etwa 800 Millionen US-Dollar pro Jahr an verlorenen Vorteilen verlieren würden.
Einige Schätzungen haben die potenzielle Kreditkontraktion auf bis zu 1,5 Billionen US-Dollar beziffert. Das Modell des CEA besagt, dass diese Zahl um mehrere Größenordnungen daneben liegt.
Unter der Basiskalibrierung des Berichts würde ein Verbot von Stablecoin-Renditen die gesamten Bankkredite nur um 2,1 Milliarden US-Dollar (0,02 %) steigern. Community-Banken würden etwa 500 Millionen US-Dollar oder 0,026 % ihres Kreditportfolios gewinnen.
Mit einer Marktgröße von etwa 300 Milliarden US-Dollar gegenüber einer Einlagenbasis von 17,15 Billionen US-Dollar stellen Stablecoins nur 1,7 % der Einlagen dar. Entscheidend ist, dass etwa 88 % der Reserven (wie bei Circle's 75 Milliarden US-Dollar USDC zu sehen) in Schatzwechseln und Repos liegen.
Diese Mittel zirkulieren durch das Bankensystem, anstatt zu verschwinden, wodurch die Gesamteinlagen weitgehend unverändert bleiben, so der CEA.
Dies ist eine sich entwickelnde Geschichte.
Quelle: https://cryptobriefing.com/white-house-economists-says-minimal-risk-stablecoin-rewards-banks/








